DroneTracker 4 deckt verdächtige Drohnenaktivitäten auf

von
Friederike Nielsen
4/4/2019

Was genau passiert in meinem Luftraum und welche Absichten könnten Drohnenpiloten verfolgen? Je genauer Sicherheitsverantwortliche diese Frage beantworten können, desto gezielter können sie sich auf unbefugte Drohnen vorbereiten und im Ernstfall reagieren.

Unsere neue Softwareversion DroneTracker 4 liefert daher detaillierte, übersichtliche Berichte über Drohnenflüge im überwachten Gebiet. Besondere Aktivitätsmuster können auf diese Weise frühzeitig erkannt und Schutzmaßnahmen strategisch geplant werden.

Die automatisch erstellten Berichte bieten aufschlussreiche Informationen über Drohnenaktivitäten im überwachten Luftraum.

Welche Bereiche sollten besonders geschützt werden?

DroneTracker 4 generiert automatisch eine sogenannte Heatmap. Auf dieser Karte des überwachten Gebiets werden Bereiche mit längeren Drohnenaktivitäten farblich markiert. Wenn beispielsweise in einem Industriepark auffällig oft und lange dasselbe Gebäude angesteuert wird, sollte man überlegen, was es hier zu schützen gilt und wie man es am besten tut.

Die blauen Bereiche zeigen an, wo Drohnen nur kurz geflogen sind. Sie deuten eventuell darauf hin, wo die Drohne gestartet ist und bieten Anhaltspunkte für die Suche nach den Piloten.

Diese Heatmap bietet einen schnellen Überblick über Bereiche, die besonders lange von Drohnen aufgesucht werden.

Interessieren sich Drohnenpiloten für bestimmte Prozesse oder Ereignisse?

Zu beobachten, ob sich Drohnenflüge an bestimmten Tagen und zu bestimmten Tageszeiten häufen, kann aufschlussreich sein. Möglicherweise wird immer dann eine Drohne detektiert, wenn sich der Vorstand trifft. Oder es fällt auf, dass Drohnen vermehrt ein Gefängnis überfliegen, bevor bestimmte Insassen Hofgang haben. Die Diagramme zeigen, welches Aktivitätslevel normal ist, und wann es Abweichungen gibt, die es zu untersuchen lohnt.

Eine Aufschlüsselung der Drohnenalarme nach Wochentagen und Tageszeiten zeigt mögliche Aktivitätsmuster an.

Wie gefährlich sind die detektierten Drohnen?

Die Dedrone Software ist mithilfe der DroneDNA in der Lage, Drohnenhersteller oder auch Drohnenmodelle zu erkennen. So erhalten die Sicherheitskräfte Informationen darüber, ob sie es eher mit Hobbydrohnen zu tun haben, oder mit leistungsfähigen Geräten, die hochauflösende Kameras oder schwere Traglasten transportieren könnte.

Das zweite Tortendiagramm zeigt, welche Sensoren wie viele Drohnen detektiert haben. Insbesondere bei größeren Anlagen kann diese Auswertung in Ergänzung zur Heatmap Aufschluss darüber geben, welche Bereiche für Drohnen am interessantesten sind.

DroneTracker 4 analysiert, welche Drohnentypen am häufigsten detektiert wurden.

Welche Drohnen waren am längsten da?

Die ausführlichen Berichte bieten auch Informationen darüber, wie lange eine bestimmte Drohne geflogen ist. Wenn man davon ausgeht, dass eine Drohne, die verhältnismäßig lange da war, eher eine konkrete Absicht verfolgt hat, als eine Drohne, die nur kurze Zeit über dem Gelände geflogen ist, bietet dies möglicherweise interessante Anhaltspunkte für die weitere Sicherheitsplanung.

Eine Zusammenstellung der längsten Drohnenflüge bietet Anhaltspunkte, um auf die Absichten des Piloten zu schließen und hilft, die Lage einzuschätzen.

Berichte sind individuell konfigurierbar

Jeder Kunde kann je nach Bedarf verschiedene Berichte konfigurieren, indem er bestimmte Filter setzt. So kann die Auswertung beispielsweise auf bestimmte Drohnentypen konzentriert werden oder auf Aktivitäten in ausgewählten Zonen. Der Empfängerkreis und die Frequenz können ebenfalls individuell eingestellt werden.

Alle Daten werden selbstverständlich gespeichert, können exportiert und für die Strafverfolgung genutzt werden.

Video und Kontakt

Sehen Sie auch in diesem Video, wie DroneTracker 4 funktioniert oder kontaktieren Sie unser Team, wenn Sie Fragen haben.

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