Von Kassel nach San Francisco - Dedrone verlegt Hauptsitz in die USA

22/2/2016

Dedrone verlegt Hauptsitz in die USA

Kassel, Deutschland / San Francisco, USA, 23.02.2016 – Das Kasseler Start-up Dedrone, das ein System zum Schutz vor kriminellen Drohnen entwickelt hat, wagt den Sprung über den großen Teich. Von San Francisco aus will das Unternehmen den nordamerikanischen Markt erobern und weiter wachsen.

Der Drohnen-Markt boomt: Im Jahr 2015 wurden weltweit rund vier Millionen ferngesteuerte kleine Fluggeräte verkauft, bis zu 300.000 davon in Deutschland. Was Hobbypiloten und professionelle Anwender freut, treibt Sicherheitsexperten weltweit Sorgenfalten auf die Stirn. Denn Drohnen werden zunehmend von Kriminellen missbraucht. Die englische Oxford Research Group hat im Januar sogar davor gewarnt, dass IS-Terroristen Drohnen als fliegende Bomben einsetzen könnten.

Der Wettbewerb wird in den USA entschieden

Die Dedrone-Gründer Jörg Lamprecht, Ingo Seebach und Rene Seeber haben diese Entwicklung schon vor zwei Jahren vorausgesehen und das Drohnen-Warnsystem DroneTracker auf dem Markt gebracht. Im April 2015 erhielten sie für dessen Weiterentwicklung 2,7 Millionen Euro vom Münchener Venture Capital Investor Target Partners und dem amerikanischen Unternehmer Tom Noonan (Internet Security Systems, JouleX).

„Die Nachfrage nach unserer Technologie zum Schutz vor Drohnen hat sich genauso entwickelt, wie wir es erwartet und gehofft haben“, sagt CEO Jörg Lamprecht. Über 100 Vertriebspartner, darunter internationale Konzerne wie Securitas und Bosch Security Systems, sorgen bereits für den Verkauf des DroneTrackers. „Wir kooperieren mit Partnern und Kunden weltweit, aber der Sicherheitsmarkt in den USA ist für uns mit Abstand der wichtigste. Um im internationalen Wettbewerb führend zu bleiben, müssen wir unsere Präsenz dort stärken.“ Auch die Nähe zu bedeutenden High-Tech- und Sicherheitsfirmen möchte der Gründer nutzen: „Google, Facebook, Intel - alle beschäftigen sich mit Drohnen. Wir wollen vor Ort sein, um unser Netzwerk mit solchen Unternehmen auszubauen und strategische Partnerschaften zu schließen.“

Kassel bleibt Entwicklungsstandort

Lamprecht selbst ist seit Ende Januar in San Francisco, um den Standort dort aufzubauen. Die Bereiche Business Development, Finance und Sales für Nordamerika werden in den USA angesiedelt, Entwicklung und Produktion bleiben aber in Kassel. „Hoch qualifizierte Entwickler und Ingenieure sind in San Francisco nur schwer zu kriegen und noch schwerer zu halten“, erklärt Lamprecht diese Entscheidung. Das Team in den USA soll Ende des Jahres circa acht Mitglieder haben. Aktuell hat Dedrone insgesamt 32 Mitarbeiter.

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Über Dedrone

Die 2014 in Kassel gegründete Dedrone GmbH entwickelt modernste Technologien zur Kontrolle des Luftraums. Vorrangiges Ziel ist der Schutz von Industrieunternehmen, Regierungsgebäuden und kritischer Infrastruktur vor der wachsenden Gefahr durch handelsübliche Drohnen. Mit dem DroneTracker bietet Dedrone eine technische Lösung, um Gebäude und Menschen vor Drohnen zu schützen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz seit Februar 2016 in den USA und eine Niederlassung in Kassel. Mehr Infos unter www.dedrone.com

Pressekontakt:

Friederike NielsenVP Marketing & CommunicationsTel.: +49 561 861 799 120E-Mail: friederike.nielsen@dedrone.com

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