Hobby-Drohnen werden zum Risiko

25/8/2015

Der Innovations- und Technologieführer für Drohnendetektion steigert Umsatz und Wachstum in allen Zielmärkten deutlich und liefert kontinuierlich Impulse mit neuen und weiterentwickelten Produkten

Technische Lösung kommt aus Deutschland

Kassel, 26. August 2015 – Seit einigen Wochen häufen sich Berichte über Zwischenfälle mit kleinen, handelsüblichen Drohnen. Erst vor zwei Tagen wurde bekannt, dass eine mit einer Pistole, Drogen und Pornos beladene Drohne vor einem US-Gefängnis sichergestellt wurde. Der Luftraum, in dem sich die ferngesteuerten Miniflieger bewegen, ist bisher nicht kontrolliert. Das Drohnen-Warnsystem der Firma Dedrone aus Kassel soll diese Sicherheitslücke nun schließen und ist bereits bei Justizvollzugsanstalten, Industrieunternehmen und Privatleuten im Einsatz. 

Beinahe täglich geschieht inzwischen irgendwo auf der Welt ein Zwischenfall mit einer Hobbydrohne. Die ferngesteuerten Miniflieger schmuggeln Drogen, Mobiltelefone und Waffen in Gefängnisse, gefährden Passagierflugzeuge und Rettungshubschrauber, spionieren Daten aus und filmen unerlaubt durch Fenster oder über Privatgrundstücken. Im Juli machte ein YouTube-Video Furore, in dem eine Drohne aus einer Pistole feuert. Gebaut hatte die Konstruktion ein Teenager aus den USA. 

Mit jeder verkauften Drohne steigt die Gefahr

„Drohnen bringen der Gesellschaft ohne Zweifel großen Nutzen“, sagt Dr. Ingo Seebach, Gründer und Geschäftsführer der Dedrone GmbH aus Kassel. „In vielen Bereichen sind sie um ein Vielfaches schneller, billiger und sicherer als herkömmliche Methoden, und sie haben natürlich einen großen Wert für die Freizeitgestaltung. Aber wie viele andere technische Errungenschaften können Drohnen auch für illegale Aktivitäten genutzt werden.“ Dabei steigt mit jeder verkauften Drohne das Risiko. Schätzungen zufolge gehen weltweit monatlich mehr als 300.000 Stück über die Ladentheken. 

DroneTracker warnt vor heranfliegenden Drohnen

„Drohnen eröffnen eine neue Gefahrendimension, denn sie setzen sich buchstäblich über Zäune und Stacheldraht hinweg und hebeln auch aufwändige Sicherheitssysteme einfach aus“, erklärt Seebach. Sein Unternehmen hat deshalb eine technische Antwort auf die neue und aktuelle Bedrohung durch  Drohnen entwickelt. Der so genannte DroneTracker wird an Gebäuden oder auf speziellen Stativen befestigt. Mithilfe mehrerer Mikrofone und einer Kamera erkennt er, wenn sich eine Drohne nähert  und alarmiert die Sicherheitskräfte. „Bisher ist es gesetzlich nicht geregelt, wann eine Drohne gestört und vom Himmel geholt werden darf“, erklärt Seebach. „Unser vorrangiges Ziel ist es daher, Drohnen zu erkennen und rechtzeitig vor ihnen zu warnen.“ Je nach Einsatzbereich können die Verantwortlichen auf einen Alarm reagieren und beispielsweise Menschen in Sicherheit bringen, Rollläden herunter lassen oder Gefängniszellen durchsuchen. Außerdem wird jeder Alarm per Video aufgezeichnet und kann bei der Suche nach dem Täter helfen und zur Beweisführung dienen. 

Gefängnisse, Industrieunternehmen und Privatleute schützen sich gegen Drohnen

Hessen und Sachsen-Anhalt testen den DroneTracker gerade in Justizvollzugsanstalten. Unternehmen wie der Automobilentwickler Volke AG nutzen das Drohnen-Warnsystem aus Kassel, um sich vor Industriespionage zu schützen. In der kommenden Woche wird ein Privatmann aus Kentucky, USA, seinen DroneTracker erhalten. Er hat eine Drohne abgeschossen, die über seinem Grundstück flog, während sich seine 16-jährige Tochter sonnte. Da das Gericht ihm verboten hat, weiterhin auf Drohnen zu schießen, will er nun wenigstens rechtzeitig wissen, wenn eine Drohne im Anflug ist und ein Beweisvideo aufnehmen.

Übersicht über das Gefahrenpotenzial von Drohnen

Video: Was Drohnen könnenVideo: Dedrone your PrisonÜber DedroneDie Dedrone GmbH entwickelt modernste Technologien zur Kontrolle des unteren Luftraums. Vorrangiges Ziel ist der Schutz sensibler Bereiche wie Industrieunternehmen, Botschaften, Regierungsgebäude und Gefängnisse vor der wachsenden Gefahr durch zivile Drohnen. Kleine, handelsübliche Drohnen stellen Sicherheitsverantwortliche vor völlig neue Herausforderungen, denn sie setzen sich buchstäblich über konventionelle Sicherheitssysteme wie Zäune, Stacheldraht und Kameras hinweg. Mit dem DroneTracker bietet Dedrone eine technische Lösung, um Drohnen frühzeitig zu detektieren und entsprechend zu reagieren. 

Kontakt
Friederike Nielsen
Director Marketing & Communications
Miramstr. 87
34123 Kassel
Tel.: +49 561 861 799 120
E-Mail: friederike.nielsen@dedrone.com

Wollen Sie mehr erfahren?