Dedrone integriert Radarsysteme zur Drohnenerkennung

5/11/2019

DroneTracker 4.1 detektiert autonome Drohnen mittels Radar-Technologie und ermöglicht Freund-Feind-Unterscheidung

Der Drohnenabwehr-Spezialist Dedrone hat heute eine neue Version seiner Drohnenerkennungssoftware veröffentlicht. DroneTracker 4.1 ermöglicht die standardmäßige Integration von Radarsystemen zur Detektion ziviler Drohnen. Damit können auch autonom fliegende Drohnen in größerer Entfernung erkannt und geortet werden. Die weiterentwickelte Software verfügt zudem über erweiterte Schnittstellen für leistungsstarke PTZ-Kameras, die Drohnen auch mit Infrarot- und Wärmebildtechnologie detektieren können. Mittels einer neuen Einstufungsfunktion können Kunden zudem eigene Drohnen schnell von unerwünschten Drohnen unterscheiden und so die Drohnenaktivitäten in ihrem Luftraum managen.


Radar-Detektion als sinnvolle Ergänzung für Flughäfen und das Militär

„Radartechnologie zur Drohnendetektion wird insbesondere von Flughäfen und militärischen Kunden nachgefragt, die große Gebiete auch vor autonomen Drohnen schützen müssen“, erklärt Dedrone-CEO Jörg Lamprecht. „Mit DroneTracker 4.1 bieten wir daher die Möglichkeit, Radarsysteme ausgewählter Hersteller in das Sensor-Netzwerk einzubinden. In Kombination mit Funkfrequenz-Sensoren und  funktioniert die radargestützte Detektion vollautomatisch und bietet einen maximalen Überblick über Drohnen im überwachten Luftraum.“

Radarsysteme ergänzen das Sensornetzwerk

Das von Dedrone entwickelte Drohnen-Detektionssystem basiert auf so genannten RF-Sensoren (RF= Radio Frequenz), die Drohnen anhand von Funksignalen erkennen, orten und den Hersteller oder sogar das Modell ermitteln. Ein kleiner, aber wachsender Teil von Drohnen fliegt autonom und ist für RF-Sensoren unsichtbar. Diese Lücke können Reichweite von bis zu 1,5 km haben, schließen. Da Radare aber kaum zuverlässig feststellen können, ob es sich bei dem erkannten Objekt tatsächlich um eine Drohne handelt, muss diese Bewertung entweder manuell oder automatisch durch andere Sensorarten wie leistungsstarke PTZ-Kameras (Kameras mit Schwenk- Neige- und Zoomfunktion) vorgenommen werden. Für eine optische Verifizierung nachts oder bei widrigen Sichtverhältnissen bietet DroneTracker 4.1 die Möglichkeit, PTZ-Kameras mit Infrarot- und Wärmebildkameras einzubinden.

Freund-Feind-Unterscheidung als Vorstufe zu Drohnen-Management im Luftraum  

Da immer mehr Unternehmen eigene Drohnen einsetzen, beispielsweise zur Gebäudeinspektion oder Perimeterüberwachung, wurde in DroneTracker 4.1 auch eine einfache Funktion zur Kennzeichnung erwünschter und unerwünschter Drohnen ergänzt – ein wichtiger Schritt hin zur sicheren Integration kommerzieller Drohnen in den Luftraum.  


Weiterführende Informationen

Über Dedrone

Dedrone ist der Pionier und Marktführer in der Luftraum-Sicherheitstechnologie. Das von Dedrone entwickelte skalierbare Anti-Drohnen-System kombiniert verschiedene Sensoren mit intelligenter Software und bietet so die frühzeitige Erkennung, Ortung und Möglichkeit zur Abwehr von Gefahren durch Drohnen. Die Dedrone-Lösung ist weltweit bei Großveranstaltungen, Gefängnissen, Unternehmen, Regierungsgebäuden, Flughäfen, Energieversorgern und anderen kritischen Infrastrukturen im Einsatz.

Dedrone wurde in Kassel, Deutschland, gegründet und hat inzwischen seinen Hauptsitz in San Francisco, USA. Entwicklung und Produktion befinden sich nach wie vor in Deutschland.

Pressekontakt

Friederike Nielsen
friederike.nielsen@dedrone.com
+49 561 861799-120
+49 1511 1186963

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