DroneTracker schützt JVA Halle

von
Friederike Nielsen
13/10/2015

„Unsere Insassen sind sehr kreativ, wenn es darum geht, sich neue Wege auszudenken, auf denen sie verbotene Waren ins Gefängnis schmuggeln können. Es ist ein Wettlauf, der nie endet”, erzählt Gefängnisdirektor Hans-Jürgen Stach. Er arbeitet seit 40 Jahren im Gefängnis und ist zurzeit verantwortlich für 300 Männer in der Justizvollzugsanstalt Halle in Sachsen-Anhalt.Er las in der Zeitung von Drohnen, die Drogen, Mobiltelefone und sogar Waffen in andere deutsche und ausländische Gefängnisse schmuggeln und beschloss, dass er der Entwicklung nicht hinterherhinken sondern mit ihr gleichauf sein will. Bereits im April 2015 ließ er daher einen DroneTracker an der JVA Halle installieren, der seitdem Tag und Nacht den Luftraum über der “verwundbarsten” Seite überwacht. So kann er sicher sein, dass keine Drohne unbemerkt den riesigen Zaun überquert.

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